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Was Pickel sind und wie sie entstehen

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Was Pickel sind und wie sie entstehen

Spätestens in der Pubertät machen wir ihre Bekanntschaft. Sie sprießen auf nahezu jedem erdenklichen Körperteil und störend sind sie eigentlich immer. Die Rede ist von Pickeln. Wir alle kennen sie, aber wie kommt es zu ihnen und viel wichtiger: Wie wird man sie am besten los oder bekommt sie im Idealfall erst gar nicht?

Was Pickel sind und wie sie entstehen

Optisch erkennt man sie sofort: Rote, leicht erhabene, unschöne Pustel, die oftmals mit Eiter gefüllt sind. Doch wie entstehen diese eigentlich? Um eines vorwegzunehmen: Pickel haben nicht zwangsläufig etwas mit mangelnder Hautpflege zu tun.

Um unsere Haut geschmeidig zu halten und sie vor Umwelteinflüssen zu schützen, produziert unser Körper Talg, welcher über die sogenannten Talgdrüsen austritt. Talgdrüsen befinden sich überall an unserem Körper, verstärkt aber in der T-Zone unseres Gesichts, also auf Stirn, Nase und Kinn. Verstopft eine Öffnung einer Talgdrüse, sodass der Talg dadurch nicht mehr an die Oberfläche gelangen kann, lagert sich an dieser an einer Stelle vermehrt ab. Das Ergebnis ist ein Mitesser. Siedeln sich an der verstopften Talgdrüse auch noch Bakterien an, so entsteht ein meist schmerzhafter Pickel.

Bedingt durch die hormonelle Umstellung des Körpers in der Pubertät produziert dieser besonders viel Talg. Dies ist auch der Grund für so viele mit Eiterpusteln versehene Teenager. Diese hormonell bedingten Hautstörungen nehmen in der Regel nach dem 25. Lebensjahr ab, können aber in Einzelfällen auch bis ins fortgeschrittene Alter auftreten.

Neben hormonellen Ursachen kann auch die persönliche Veranlagung ein Grund für Pickel sein. Manche neigen einfach mehr zu Pickeln als andere. Aber auch Stress sowie eine unausgewogene, zuckerhaltige oder fettreiche Ernährung, zu viel Alkohol oder Rauchen können die Entstehung von Pickeln beeinflussen. Die Einnahme bestimmter Medikamente kann ebenfalls die Entstehung von Pickeln begünstigen.

Was hilft gegen Pickel? 

Was Du auf jeden Fall vermeiden solltest, ist an den Pickeln selbst herumzudrücken. Im schlimmsten Fall gelangen dadurch Eiter und Bakterien in die tieferen Hautschichten, was zu Entzündungen des umliegenden Gewebes führen kann. Aus diesem Grund solltest Du Pickel immer durch geschulte Fachkräfte wie Dermatologen oder Kosmetiker entfernen lassen.

Wichtig ist auch die richtige Auswahl Deiner Reinigungs-, Pflege- und Kosmetikprodukte. Auch hier solltest Du Dich im Idealfall vom Spezialisten beraten lassen, welche Produkte für Deine Haut am geeignetsten sind. Achte darauf, Deine Haut nicht mehr als mindestens zweimal am Tag zu reinigen, zu häufig zu waschen, kann zum austrocknen führen. Auch das tägliche Abschminken sollte für Dich zu Deiner selbstverständlichen Abendroutine dazugehören. Dabei raten wir dir hier nicht mit Make-up Wipes (Abschminktüchern) dein Gesicht zu reinigen, sondern mit einem Abschminkbalm/Öl, diese Methode ist viel effektiver und sanfter zu Deiner Haut.

Einige Wirkstoffe können Dir dabei helfen, den Pickeln den Kampf anzusagen. Achte darauf Produkte zu wählen, die entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten. So wirkt beispielsweise antibakteriell Benzoylperoxid oder Azelainsäure, gegen Pickel. Bei diesen Wirktoffen, empfehlen wir Dir dich professionell zB bei einer Kosmetikerin dich beraten zu lassen.

Achte auf deine Ernährung und Deinen Lebensstil. Es heißt tatsächlich nicht umsonst: Du bist, was du isst. Achte darauf, Dich überwiegend gesund und ausgewogen zu ernähren. Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, wenig Junkfood, Fett und Zucker. Verzichte nach Möglichkeit auf Alkohol und Zigaretten, treibe Sport, begib Dich viel an die frische Luft und sorge für ausreichend Schlaf. 

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