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Warum es okay ist, auch mal Schwächen zu zeigen

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Warum es okay ist, auch mal Schwächen zu zeigen

Nur keine Schwäche zeigen! Wir alle kennen die Momente, in denen unser sonst so dickes Fell etwas durchlässiger ist als sonst. Vielen fällt es schwer, diese Situationen zuzulassen und sich auch mal von seiner schwachen Seite zu zeigen, aus Angst vor – ja wovor eigentlich? Es scheint im Leben oft keinen Raum für Schwäche zu geben aus Sorge davor, von seinem Umfeld nicht akzeptiert oder belächelt zu werden. Dabei sind gerade die Momente, in denen wir es uns erlauben, schwach zu sein, ein Zeichen von Stärke.

Wenn Schwäche zeigen zur Stärke wird

Du kannst noch so stark und zielstrebig sein, irgendwann im Leben kommt man gewiss an einen Punkt, an dem man nicht mehr weiter weiß. In eine Situation, mit der man nicht umgehen kann. Momente, in denen man sich hilflos fühlt, in einem Tief steckt und orientierungslos wie ein Käfer auf dem Rücken liegend mit den Beinen zappelt. In der Schule oder im Studium, wenn Du in einem Fach nur Bahnhof verstehst. Im Beruf, wenn Du ein wichtiges Projekt in den Sand gesetzt hast. Nach der Trennung vom Partner, wenn man sich am liebsten den ganzen Tag nur heulend im Bett verkriechen möchte. Steh zu Deinen Gefühlen! Wann immer wir Schwäche zeigen, lassen wir alle Masken fallen. Wir zeigen uns so, wie wir sind. Sind authentisch. Sind echt. Gleichzeitig verarbeiten wir unsere Emotionen, geben ihnen Raum und können so besser mit ihnen umgehen. Und: Wir akzeptieren uns in unseren schwachen Moment so, wie wir sind. Menschen sind nun mal nicht nur schwarz oder weiß, schwach oder stark. Sie sind mintgrün, dunkelgrau, rubinrot, fröhlich, mutig, verängstigt, in Sorge, vor Kraft strotzend. Mal so, mal so. Nur, wenn wir uns in der ganzen Fülle unseres Selbst annehmen, können wir wirklich glücklich werden. Denke daran: Selbst der stärkste Fels in der Brandung fängt irgendwann an zu bröckeln.

Wie Du Dir selbst helfen kannst

Was wir als Kinder noch völlig intuitiv machen, verlernen wir mit jedem weiteren Lebensjahr. Ein 3-Jähriger, der es nicht schafft, eine Mauer hochzuklettern, fängt vor lauter Frust über sein Scheitern an zu weinen, wird wütend oder fragt seine Eltern nach Hilfe. Stell Dir vor, Du stündest nach etlichen erfolglosen Kletterversuchen vor der Mauer. Lass Deinen Frust raus. Hör auf Deinen Körper und auf Deine Seele. Lass es zu. Frag nach Hilfe. Es ist richtig und wichtig, sich ehrlich einzugestehen, dass man an einem Punkt angelangt ist, an dem man alleine nicht mehr weiterkommt. Das Gute ist: Je öfter Du das machst, desto eher verschwindet das Gefühl, sich dafür schämen zu müssen oder der Hilfe nicht wert zu sein. Du musst nicht immer stark sein. Trau Dich, auch mal „nein“ zu sagen. Du hast keine Zeit oder Lust auf einen weiteren Termin am Wochenende? Dein Arbeitstag ist schon bis oben vollgepackt und das neue Projekt passt nicht rein? Du möchtest Deinen Abend einfach nur auf Deiner Couch verbringen? Es geht nicht darum, sich vor Aufgaben zu drücken, sondern vielmehr darum, seine Ressourcen realistisch einzuschätzen. Niemand hat etwas davon, wenn Du Dich mit Arbeit und Terminen überlädst, die Du ohnehin nicht bewältigen kannst oder möchtest. Du musst und kannst nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

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