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Mechanische Peelings können der Haut schaden

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Mechanische Peelings können der Haut schaden

Peelings sind eine Frischekur für die Haut. Sie befreien sie von alten, abgestorbenen Hautschüppchen und bringen die darunter liegende, „jüngere“ Hautschicht zum Vorschein. Nicht umsonst daher die Bezeichnung Peeling, was vom Englischen „peel“, zu Deutsch „schälen“, abgeleitet wird. Die verbrauchte Haut wird abgeschält, zurück bleibt strahlend schöne, weiche Haut. Regelmäßige Peelings sollen das Hautbild verfeinern und die Zellerneuerung anregen. Darüber hinaus wird die Durchblutung gesteigert, was dazu führt, dass die Haut nach einem Peeling so schön rosig aussieht.
Gleichzeitig wird die Haut bei einem Peeling porentief gereinigt und mögliche Talgverstopfungen beseitigt. Pflegeprodukte, die nach einem Peeling aufgetragen werden, können von unserer Haut viel besser aufgenommen werden.

Doch Peeling ist nicht gleich Peeling - es gibt verschiedene Formen, die sowohl vom Fachmann im Kosmetikstudio als auch im Heimgebrauch angewandt werden können. Zu den bekanntesten gehört hier vermutlich das mechanische Peeling. Mechanisch, weil von Hand alles aufgetragen, eingerieben und abgewaschen wird. Mechanische Peelings enthalten kleine Schleifkörner wie Fruchtkerne oder Bambusgranulat und wirken nur oberflächlich. Das Peeling wird auf die feuchte Haut aufgetragen und dann „mechanisch“, also mit den Händen, in die Haut eingerieben und dann wieder abgewaschen.

Die Vorteile liegen auf den ersten Blick zunächst klar auf der Hand: Es ist relativ günstig und simpel in der Anwendung, sodass jedermann und -frau es ohne Schwierigkeiten selbst zuhause anwenden kann. Doch so praktisch sie in der Handhabe wirken mögen, so risikoreich können sie sein. Denn mechanische Peelings können die Haut verletzen und sogar zu frühzeitiger Hautalterung beitragen.

Die im Peeling enthaltenen Schleifmittel können der Haut mikroskopisch kleine Verletzungen zufügen – ein ähnlicher Effekt, als ob man Sandpapier über das Gesicht reiben würde. Auf Dauer macht eine solche Behandlung unsere Haut anfällig für schädliche Umwelteinflüsse und für verstärkte Sonneneinstrahlung. Dies kann zu Entzündungen und Irritationen führen und den Alterungsprozess unserer Haut beschleunigen.

Das Gemeine dabei: Die Auswirkungen können heftig sein, die Resultate können jedoch erst nach Jahren oder gar Jahrzehnten auftreten.

Doch Du musst deshalb keineswegs aufs Peelen verzichten, Du solltest nur das richtige Peeling verwenden. Es gibt nämlich durchaus Alternativen zum mechanischen Peeling, die ganz ohne kratzende Mikropartikel auskommen und einen deutlich sanfteren Effekt haben.

Dazu gehören Fruchtsäurepeelings, auch AHA-Peelings genannt. Sie gelten als wahre Wunderwaffe für strahlend schöne Haut, werden aus diversen natürlichen Rohstoffen gewonnen und peelen die Haut gründlich, ohne ihr Verletzungen zuzufügen. Die verschiedenen Säuren wie Glykolsäure oder Milchsäure dringen in die obersten Hautschichten ein und peelen die Haut gründlich aber gleichzeitig sehr sanft.

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