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Haarausfall – Gründe und was Du dagegen machen kannst

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Haarausfall – Gründe und was Du dagegen machen kannst

Verliert man über einen längeren Zeitraum übermäßig viele Haare und hat die Befürchtung, unter Haarausfall zu leiden, so ist das ein beunruhigendes Gefühl. Die meisten von uns wünschen sich gepflegtes, volles Haar, ist es doch ein Merkmal für Jugend und Attraktivität. Wir erklären Dir, was die Gründe für Haarausfall sein können und was Du dagegen machen kannst.

Was ist Haarausfall?

Grundsätzlich gilt: Keine Panik! Das hier und da mal ein Haar ausfällt, ist kein Grund zur Sorge, sondern völlig normal. Jedes unserer Haare verfügt nur über eine begrenzte Lebensdauer und fällt irgendwann einmal aus. Ein Verlust bis zu hundert Haaren am Tag zählt zum normalen Durchschnitt, bei Kindern sind es bis zu 80 Stück. Sind es deutlich mehr und das über einen längeren Zeitraum oder entstehen vermehrt haarlose Stellen, so spricht man erst von Haarausfall.

Ursachen für Haarausfall

Haarausfall kann viele Gründe haben, in den meisten Fällen ist er jedoch genetisch bedingt. Bis zu 80 Prozent der Männer und rund 30 Prozent der Frauen sind aufgrund ihres Erbguts bis zu ihrem 80. Lebensjahr von Haarausfall betroffen. Aber Haarverlust kann auch die Auswirkung von Veränderungen im Hormonhaushalt sein, wie beispielsweise während einer Schwangerschaft, der Wechseljahre oder durch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel. Auch ein geschwächtes Immunsystem, Krankheiten, eine ungesunde Lebensweise oder ein Nährstoffmangel wie zum Beispiel Eisenmangel kann Haarverlust verursachen. Ebenso können Schilddrüsenveränderungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie Cholesterinsenker oder Beta-Blocker verantwortlich für Haarausfall sein.

Was gegen Haarausfall hilft

Zunächst ist es wichtig, der Ursache für den Haarausfall auf den Grund zu gehen, um ihm entsprechend entgegenwirken zu können. Tritt der Haarverlust bedingt durch einen ungesunden Lebensstil oder durch die Einnahme von Medikamenten auf, so kann eine gesunde Ernährung, die Vermeidung von Stress beziehungsweise ein Medikamentenwechsel helfen. Tritt der Haarausfall aus erblich bedingten Gründen auf, so gibt es tatsächlich Präparate, die der Haarpracht wieder auf die Sprünge helfen können. Bei Männern haben sich die Wirkstoffe Minoxidil oder Finasterid bewährt, bei Frauen Minoxidil oder Alfa- tradiol. Der Effekt hält dabei allerdings nur so lange an, wie die Mittel angewandt werden. Die Präparate werden entweder auf den entsprechenden Arealen aufgetragen oder als Tablette geschluckt. Die Wirkung von frei erhältlichen Produkten aus der Drogerie ist eher unsicher. Eine weitere Möglichkeit, um starkem Haarausfall entgegenzuwirken, ist die Haartransplantation, die von spezialisierten Dermatologen oder plastischen Chirurgen durchgeführt werden kann.

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