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Microneedling nur vom Fachmann

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Microneedling nur vom Fachmann

Microneedling ist eine kosmetische Behandlung, die einen perfekten, strahlenden Teint verspricht. Sie wird mittlerweile von vielen Kosmetikstudios und Dermatologen durchgeführt, doch auch für den Heimgebrauch werden im Handel diverse Dermaroller angeboten. Wieso Du von solchen Angeboten jedoch lieber die Finger lassen solltest, erklären wir Dir in diesem Beitrag.

Das Microneedling ist eine piksende Angelegenheit: Mittels Nadelstiche wird die oberste Hautschicht so gereizt, dass durch das Treatment vermehrt Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure ausgeschüttet wird. Die Haut soll durch die Behandlung deutlich straffer, frischer und jünger aussehen.

Verwendet wird dazu ein sogenannter Dermaroller, der mit Hunderten von winzigen Nadeln aus chirurgischem Stahl bestückt ist, die je nach zu behandelnder Körperregion eine Länge zwischen 0,2 bis 1,5 Millimeter besitzen.

Für die Anwendung wird das Gerät unter leichtem Druck über die Haut gerollt, wodurch der Hautoberfläche minimale Verletzungen zugefügt werden. Auf diese Weise soll die körpereigene Neubildung von Elastin, Kollagen und Hyaluronsäure gesteigert werden, die für die Elastizität und Festigkeit der Haut verantwortlich sind. Bei regelmäßiger Anwendung des Dermarollers wird nach und nach die oberste Hautschicht erneuert, die Haut wird straffer und fester.

Klingt verlockend, oder? Um allerdings langfristige Ergebnisse zu erzielen, sollte das Microneedling regelmäßig angewandt werden, in der Regel alle 4-6 Wochen.

Da man für eine Behandlung beim Kosmetiker oder beim Dermatologen durchaus etwas tiefer in die Tasche greifen muss, klingt ein Dermaroller für den Heimgebrauch, wie er mittlerweile auf diversen Plattformen angeboten wird, wie eine interessante Alternative. Doch auch wenn man mit einer Anwendung in den eigenen vier Wänden vermeintlich Kosten sparen kann, sollte man das Microneedling doch lieber vom Fachmann machen lassen, da die Behandlung mit einigen Risiken verbunden sein kann.

Wir sprechen hier immerhin von einer Behandlung mit Nadeln – eine falsche Handhabung durch einen Laien kann schnell zu unangenehmen Nebenwirkungen führen.

Die Haut wird bei der Behandlung mit kleinen Verletzungen versehen, wodurch Bakterien und Keime sehr schnell in die Haut gelangen können, wenn nicht penibel auf Hygiene geachtet wird. Beim Profi werden die Nadeln daher regelmäßig desinfiziert und stumpfe Nadel ausgetauscht - ein Prozedere, dass man als Laie in der Form gar nicht leisten kann. Eine falsche Handhabung kann schnell zu Entzündungen oder Infektionen der Haut führen. 

Ebenfalls ist es wichtig, den Dermaroller mit dem richtigen, gleichbleibenden Druck auszuführen, eine unsachgemäße Handhabung kann schnell zu ungewünschten Verletzungen führen.

Weiterhin ist es wichtig, die nach der Behandlung gereizte und dementsprechend empfindliche Haut, mit den richtigen Wirkstoffen zu behandeln, die die Haut nicht noch mehr reizen oder gar allergische Reaktionen auslösen. Auch hier bist Du bei einem Experten in den besten Händen, er kann Dir je nach Deinem Hauttyp die richtigen Produkte empfehlen und die Reaktion Deiner Haut auf die Behandlung richtig beurteilen.

 

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