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Lymphdrainage: Entwässern und Entschlacken

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Lymphdrainage: Entwässern und Entschlacken

Bestimmt hast Du schon von ihr gehört: Eine Lymphdrainage ist eine sanfte Massage, die unser Lymphsystem wieder in Gang bringen kann. Sie hilft bei Schwellungen wie den typischen „Wasserbeinen“ und kurbelt den Lymphfluss unseres Körpers an, der für den Transport und der Filterung der Lymphe von diversen Schadstoffen zuständig ist.

Die Aufgaben unseres Lymphsystems

Wusstest Du, dass das Lymphsystem das größte Organ unseres Immunsystems ist? Tatsächlich ist es sogar neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transport- und Filtersystem des Körpers, eine Art Kläranlage, wenn man so will. Es transportiert genau die Stoffe, die der Blutkreislauf wegen ihrer Größe nicht befördern kann – überschüssige Gewebeflüssigkeit und Abbauprodukte beispielsweise. Die Lymphknoten untersuchen die Lymphflüssigkeit auf schädliche Stoffe wie Bakterien, Viren oder Fremdstoffe und filtern diese. Schädigende Krankheitskeime werden in den Lymphknoten von den darin vorhandenen weißen Blutkörperchen, unserer Körperpolizei, unschädlich gemacht. Vielleicht hast Du es schon erlebt: Bei Erkältungen arbeiten die Lymphknoten auf Hochtouren, so dass es hier zum Anschwellen der Knötchen kommen kann. Zu spüren sind dann kleine Knübbelchen unter der Haut. Für gewöhnlich ist diese Reaktion harmlos. Lymphknoten befinden sich im ganzen Körper, vornehmlich in der Halsregion, den Achselhöhlen, der Leistengegend und entlang der großen Blutgefäße. Im Gegensatz zum Blut fließt die Lymphflüssigkeit, auch Lymphe genannt, sehr langsam, da sie anders als der Blutkreislauf keine eigene Pumpe verfügt. Bei einem unterbrochenen oder beeinträchtigen Lymphsystem, lagert sich Wasser im Gewebe ab und es kann zu größeren Schwellungen kommen, den sogenannten Lymphödemen. Die Lymphflüssigkeit staut sich an und die betroffene Körperstelle füllt sich mit Flüssigkeit. Das macht die Haut auf Dauer dünner, weniger elastisch, empfindlicher für Infektionen und verlängert die Wundheilung. Aber Achtung: Manchmal kann auch mehr dahinter stecken. Wenn Schwellungen nicht abklingen sollten, oder verstärkt oder immer wieder auftreten sollten, kann auch eine ernsthafte Erkrankung der Nieren, der Leber oder Schilddrüse vorliegen und sollte von einem Arzt abgeklärt werden.

Lymphdrainage

Eine einfache Störung des Lymphsystems kann man oft mit recht einfachen Mitteln wie Bewegung, gesunder Ernährung, entwässernden Maßnahmen und Hochlagerung der Beine selbst in den Griff bekommen. Helfen all diese Dinge nicht, so kann an diesem Punkt eine Lymphdrainage Abhilfe verschaffen. Mit dieser gezielten Massage wird das Lymphsystem wieder angekurbelt und in Gang gebracht. Schwellungen wie schwere aufgedunsene Beine nehmen ab, Allergien, Akne und Tränensäcke können verbessert werden. Im Gegensatz zu einer „normalen“ Massage wird hier allerdings nicht kräftig geknetet und geklopft. Die Lymphdrainage erfolgt mit langsamen, sanften Kreis-, Dreh- und Pumpbewegungen, mit denen die Lymphgefäße bearbeitet werden, um die aufgestaute Flüssigkeit abzutransportieren. Darüber hinaus wirkt eine Lymphdrainage sehr entspannend. Allerdings sollte sie nur von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden. Nicht angewandt werden sollte eine Lymphdrainage bei Personen, die unter einer akuten Thrombose leiden, eine Infektion durchmachen oder an einer Herzschwäche leiden.

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