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Die Macht der Freundschaft

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Die Macht der Freundschaft

Ganz klar: Gute Freunde sind Balsam für die Seele. Mit ihnen kann man Pferde stehlen, jede Menge Spaß haben, schöne wie traurige Dinge erleben und sich austauschen. Aber wusstest Du auch, dass sich enge Freundschaften positiv auf die Gesundheit auswirken und Stress mindern können?

Gute Freunde – gutes Immunsystem

Echte Freunde reduzieren Stress und stärken das Selbstwertgefühl. Das wiederum sorgt für Wohlbefinden und stärkt damit auch unsere Abwehrkräfte. Der Kontakt zu Freunden, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und sogar Alzheimer. All das haben Beziehungsforscher herausgefunden. Personen, die regelmäßige Zeit mit ihren Freunden verbringen und sich mit ihnen austauschen, betrachten diese Tage in einem positiveren Licht und besaßen allgemein eine höhere Selbstwertschätzung, als Menschen, die sich tendenziell eher Einzelgänger sind. So können auch psychisch belastende Probleme und Erlebnisse viel besser verarbeitet werden, wenn man sich hierzu mit einem Freund austauscht, der sich verständnisvoll zeigt und einen in der Situation auffängt. Bei einer Person, die unsere Ängste und Sorgen versteht, fühlen wir uns wohl und geborgen und kommen besser mit unseren Lebensumständen zurecht.

Stark durch Freunde

Dass Freunde gerade in schwierigen Situationen helfen können, diese besser zu meistern, belegt das folgende Experiment eines Freiburger Psychologen. Die teilnehmenden Probanden sollten vor laufender Kamera eine Präsentation halten und anschließend ohne Vorwarnung Kopfrechenaufgaben lösen. Einige der Probanden durften ihren besten Freund oder ihre beste Freundin zu dem Test mitnehmen, einige nicht. Drei Mal darfst Du raten, welche der Partizipanten besser bei dem Versuch abgeschnitten haben. Richtig, die mit dem seelischen Beistand ihrer Freunde. Diese waren deutlich weniger gestresst als diejenigen, die alleine zu dem Experiment kommen mussten. Dies wurde anhand deren explizit niedrigerem Gehalt des Stresshormons Cortisol im Speichel festgestellt. Vermutet wird, dass bei der Anwesenheit eines vertrauten Menschen vermehrt das Hormon Oxytocin ausgeschüttet wird, dass Angst reduziert und Vertrauen aufbaut.

Freunde – Familie, die man sich selbst aussucht

Eine Redensart besagt, dass man sich seine Familie nicht aussuchen kann, seine Freunde allerdings schon. Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, weshalb Freundschaften eine fehlende Beziehung zu der eigenen Familie ausgleichen können. Innerhalb einer Studie wurde festgestellt, dass Personen, die keine enge Bindung zu ihrer Familie, dafür aber gute Freunde besitzen, ähnlich glücklich waren wie Menschen, die starke familiäre Wurzeln aufwiesen. Im Rahmen dieser Studie zeigte sich ebenfalls, dass diejenigen Teilnehmer, die enge Verbindung zu ihren Angehörigen hatten, meist weniger Freunde besaßen. Die Probanden mit spärlicheren Familienbanden, wiesen eher einen großen Freundeskreis auf. Wir haben es schon immer gewusst: Freunde sind Familie.

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