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AHA ist nicht gleich AHA – die verschiedenen Säuren im Überblick

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AHA ist nicht gleich AHA – die verschiedenen Säuren im Überblick

Eins steht fest: AHA-Peelings, auch als Fruchtsäure-Peelings bekannt, sind eine echte Wunderwaffe für eine strahlend schöne Haut.

Doch nur weil auf einer Verpackung AHA steht, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass auch immer dieselben Inhaltsstoffe enthalten sind. AHA-Säuren, oder auch  Alpha-Hydroxysäuren genannt, gibt es nämlich vielerlei. Wir geben Dir nachfolgend einen Überblick über die verschiedenen Formen und stellen sie Dir im Einzelnen vor.

Glykolsäure

Beginnen wir gleich mit dem Superstar des AHA-Portfolios: der Glykolsäure. Sie zählt, gemeinsam mit der Milchsäure, zu einer der effektivsten und am besten erforschten Alpha-Hydroxysäuren.

Wie alle anderen Fruchtsäuren wird auch die Glykolsäure aus einem natürlichen Produkt gewonnen, nämlich dem Zuckerrohr. Sie besteht aus besonders kleinen Molekülen und kann dadurch leicht durch die obersten Hautschichten gelangen und auf diese Weise ihre fantastischen Ergebnisse erzielen. Darüber hinaus kann sie der Haut dabei helfen, Feuchtigkeit besser zu speichern und ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern. Die besten Ergebnisse werden bei einem Glykolsäuregehalt zwischen 5 und 10 Prozent erzielt.

Milchsäure
Der Name lässt es bereits vermuten: Milchsäure wird aus der Milch gewonnen. Sie hat eine ähnlich effektive Wirkung wie die Glykolsäure und ist daher ebenfalls sehr oft in Pflegeprodukten zu finden. Ihre Moleküle sind etwas größer als die der Glykolsäure, wodurch sie etwas mehr an der Hautoberfläche wirkt. Für einen optimalen peelenden Effekt, sollte die Säure in einem Hautpflegeprodukt in einer Konzentration zwischen 5 und 10 Prozent enthalten sein.

Apfelsäure
An apple a day keeps the doctor away – und bringt als Sahnehäubchen darauf noch Deine Haut zum Strahlen! Diese AHA-Fruchtsäure ist, wer hätte es gedacht, in Äpfeln enthalten. Im Vergleich zur Glykol- und zur Milchsäure sind die enthaltenen Moleküle der Apfelsäure zwar etwas größer, was aber ihrer peelenden und antioxidativen Wirkung keinen Abbruch tut. In einer etwas geringeren Konzentration von ein bis zwei Prozent ist sie eine optimale Ergänzung für Produkte, die bereits Glykol- oder Milchsäure enthalten. Durch die Kombination verschiedener AHA-Säuren in Peelings, können hier in einem Produkt verschiedene Hautschichten angesprochen werden.

Weinsäure
Auch bei der Weinsäure lässt der Name bereits vermuten, aus welcher Frucht sie gewonnen wird. Richtig, aus Trauben. Die Moleküle der Weinsäure sind noch etwas größer als die der Apfelsäure. Sie wird oft als unterstützender Zusatz in Kombination mit anderen Inhaltsstoffen verwendet, um den richtigen pH-Wert zu erreichen.

Zitronen- und Mandelsäure
Die in Zitrusfrüchten enthaltene Zitronensäure hat zwar ab einer Konzentration von 10 Prozent eine peelende Wirkung, kann aber mit einem niedrigen pH-Wert von 2,2 vor allem empfindliche Haut leicht reizen.
Sie ist dennoch, wenn auch nur in geringen Dosen, in vielen Hautpflegeprodukten, enthalten, um ihre antioxidative Wirkung zu entfalten oder um den pH-Wert eines Produkts zu regulieren.

Mandelsäure hingegen ist eine der AHA-Säuren, die am seltensten in Pflegeprodukten zu finden ist, da diese im Vergleich zu den anderen Säuren die geringsten Forschungsergebnisse aufweisen kann. Untersuchungen zeigen allerdings, dass Mandelsäure die Talgproduktion der Haut anregen kann, was vor allem für Personen, die zu trockener Haut neigen, interessant sein könnte.

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